Vierter Aufzug.
Vorzimmer des Fürsten.
Erster Auftritt.
E in Läufer kommt herein, sicht sich behutsam um, gebt dünn au dieThüre rechter Hand, öffnet sieleise, winkt, macht dann wieder zu. Schmidtsteckt den Kopf heraus; der Laufer deutet nach der Thüre, daher er ge-kommen ist, und redet heimlich mit ihm. Schmidt steht wieder hinein, undnickt dann mit dem Kopfe; der Laufer geht, und Mamsell Deradinitritt ein.
Leradini. Sehr dumme Streiche, Herr Schmidt I
Achmidt. Dumm?
Leradini. Sehr dumm! Des Herrn Hofjunkers Gnadenhaben Arrest Uber Balberg verhängt.
Schmidt. Drum sind wir ihn vorderhand los.
Zeradini. Daß wir ihn los sind, ist ein Unglück. Erhätte sich immer gröber verwickelt. Verlangt er denn nicht Dank-barkeit? Das macht ihn ja ohnehin fatal. — Er spricht frei,kommt von Aeckern herein, kennt in unserm Tanze keine Tourmehr; hätte man ihn poltern und lärmen lasten — in dreimalvierundzwanzig Stunden hätte der Hof ihn in den Lllften zerrissen.