Zehnter Austritt.
«berh ofmcisterin. Amtshauptmann. v. Külen
v. killen. Ihre Durchlaucht, der Fürst, können Dero FrauGemahlin auf geschehene Klage wegen empfangener Beleidigung dieGenugthuung nicht verweigern, Ihnen, Herr Amtshauptmann —so leid es übrigens dem Fürsten ist — vorderhand den Hof zuverbieten.
Am tshanptmanu. Hat das die Fürstin verlangt?ii. Aulen. Sie hat wegen Ihrer, in Wahrheit sehr freienReden, bitterlich sich beklagt, und —
Äintshaiiptinau ». Sie bleibt für mich doch eine trefflicheDame.
v. Lülcu. Und die Folgen hätten härter sehn können. Daaber Ihre Durchlaucht Ihnen, als Ihrem ehemaligen Instruktor —ÄmtshauPtmann. Ach!v. Aulen. Wie?
Äinlshauptmann. Nur weiter!v. Aulen. Eine Marke Dero Souvenirs geben möchten, soist höchster Befehl, daß weder Sie, noch Fräulein Schwester, vorabgelangter Erlaubniß die Residenz verlaßen. Seine Durchlauchthoffen noch, die bewußte Sache zu Ihrer beiderseitigen Zufrieden-heit beizulegen.
A. intshanPtma « n (unterdrückt eine Aufwallung). Einen Augen-blick Geduld I (Pause.) Mein Herr! — ich gehorche — ich Ver-läße die Residenz nicht — ich Verläße aber auch das Schloß nicht,v. Liiicn. Das Schloß —
Äints Haupt manu. Der Fürst ist überrascht; er wird zusich kommen, dann bin ich in der Nähe.
v. killen. Aber der Befehl, daß Sie das Schloß ver-laßen —
Jffland, theatral. Werke. X. 5