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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
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Fr. v. Valbcrg. Woher?

Undolph. Ein Kind hat es gebracht. (Sr geht ab.)

Fr. v. Valbcrg (öffnet). Hm eine Blumev. Mitling. Ein Band umher

Fr. v. Valbcrg. Eine Stickerei auf dem Bande

». Mitling. Buchstaben

Fr. v. Valbcrg. Lesen Sie.

v. Witting (liest).Diese Blume wuchs, als Deine Thräneum Mcnschenelcnd fiel."

Fr. v. Valbcrg. O das ist allerliebst,v. Witting. Elisel

Fr. v. Valbcrg. Das hat gewiß der Fürst geschickt,n. Witting. Sie freuen Sich?

Fr. v. Valbcrg. Ja.v. Witting. Elisel

Fr. v. Valbcrg. Ist es denn nicht allerliebst?v. Witting. Es ist artig.

Fr. v. Valbcrg. Mein Bruder soll dem Fürsten sagen,daß mich das recht gerührt hat.

v. Witting. Das wirb er nicht.

Fr. v. Valbcrg. So willv. Witting. Was was wollen Sie?

Fr. v. V albcr g. Es schickt sich zwar nichtv. Witting. Nein, nein, bei Gott nicht I Und wenn esdenn nun nicht vom Fürsten wäre?

Fr. v. Valbcrg. Gewiß, gewiß, gewiß ist es von ihm IEr hat mich damals am Fenster gesehen, wie die alte FrauES ist gewiß von ihm.

n. Witting. So gewiß?

Fr. v. Valbcrg. Er sah mich weinen, retten konnte ichnicht Er der Landesvater, konnte Vater der Armen sehn,