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Graf. Gewiß I Gewiß wird er auf unser Flehen thun, waser vermag. Mcr er ist alt — den'en Sie, wie sehr der AnblickIhrer Leiden ihn erschüttern wird.
Sekretär. Das fürchte ich so sehr.
MaL. öerg. Ueberlassen Sie Ihre Sache diesem edlenManne I
Gras. Gehen Sie jetzt nicht Ihrem Vater in den Weg.Sophie (fleht erst Madam Berg, dann den Grafen, dann denSekretär an. Stc versinkt einen Augenblick ln Nachdenken, aus dem sieplötzlich auffährt und des Grafen Hand ergreift). Wollen Sie — wennThurneisen sterben muß, wenn er um meinetwillen sterben muß
— es auf Ihr Gewissen nebmcn, daß Sie mich abgehalten haben,meinen Vater zu sehen — wollen Sic mir sein Leben verbürgen
— Sie sind ein ehrlicher Mann — so gehe ich ruhig von hier weg.
Graf. Nie habe ich Sit hintergangen, auch jetzt sey es fernevon mir. Verbürgen kann ich nichts; thun Sie, was Liebe undVerzweiflung Ihnen eingeben.
Sophie. Das war ein Todesurtheil! — Doch segne SieGott für die Wahrheit I
Viertrr Austritt.
Borige. General.
Sophie (geht ihm das halbe Zimmer lang entgegen). Ver-gebung I (Sie umfaßt seine Kntce)
Deueral (von ihrem Anblick betroffen). Unglückliche — ichvergebe.
Sophie (will reden, kann cs nicht, erhebt ihre Arme zum Himmel