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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
289
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Mab. Srrg. Liebes Kind.

Sophie. Hieher muß er kommen Ich gehe nicht von hier.Sekretär. Darf ich Sie bitten

Sophie. Ich gehe nicht von hier. Nie mehr von meinesVaters Seite. Will er seinen Tod aussprechen, so ihn er es, wennich ihm gegenüber stehe wenn er es daun doch noch vermagnun dann dann (Sie weint.)

Sekretär. Fräulein! Ich meine es gut

Sophie (schnell). Das weiß ich.

Sekretär. Darf ich nur einige Worte reden?

Sophie. Geschwinde!

Sekretär. Seit jener unglücklichen Stunde hat Ihr HerrVater Sie noch nicht gesehen

Sophie. Siehst Du (zu Madam Berg.) Du bist Schulddaran. (Sic geht auf L-brecht zu.) Ach lieber Librecht, sie habenmich ja nicht zu ihm lasten wollen. Ich habe so herzlich darumgebeten, sie haben mich eingeschloflen, meine Todesangst konntediese Riegel nicht brechen die Leute konnte ich nicht erweichen.Das macht sie find Feinde.

Mad. Lcrg. Gott vergebe Ihnen das.

Sophie. Sie find alt, Sie haben ein gutes Gewissen, Siekönnen e» nicht begreifen, wie dem zu Mnthe ist, der Mord aufder Seele hat. Sie alle alle muß mein Jammer ermüden IAber wenn mich mein Vater hört, wenn er sein Kind verzweifelnsieht. (Zum Graft,I.) Zürnt er noch? (Zum Sekretär.) Hat erseiner Sophie geflucht? (Zu Madam Berg.) Nun, wenn er esgethrn hat so ist sein Fluch in Erfüllung gegangen. Dasmuß ihn besänftigen. (Zu,n Grafen.) Nun dann, Sie werden fürmich bitten Ihr alle

Jfsland, theatral. Werke. VUI.

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