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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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haltsam. Er ging das Volk ging ihm nach ich sah ihmnach, so weit sein Federbnsch zu erkennen war er ging undhatte mein Herz mit sich hinweggenommen.

Mali. Lcrg. Weiß ich alles?

Sophie. Wir sahen uns oft mit jedem Tage mußte ichihn mehr ehren mit jedem Tage liebte ich ihn mehr. Mutter,wie glücklich war ich, als ich sah, daß er für mich fühle, was ichfür ihn fühlte! Wie glücklich! In sich gekehrt war er undfinster ich verstand ihn doch. Er wollte mich meiden aberdie Liebe war mächtiger. Einst warf er sich vor mir niederschwur mir ewige Liebe raffte sich aus und betheuerte, daß ermich nun nie wieder sehen würde.

Lla). Lcrg. Und seitdem

Sophie. Ich konnte nicht reden ich hielt ihn zurückich hatte nicht die Kraft ein Wort hervorzubringen. SeineVerdienste die Güte meines Vaters Verzweiflung allesgab mir Muth zu hoffen sprechen Sie mein Todesurtheilrief er mit einer Art Wuth sprechen Sie es ich sank anseinen Busen wir schwuren uns ewige Liebe I Diesen Schwurliebe ich wie ich ihn liebe. Sein bin ich sein! oder nieeines andern. Nun weißt Du alles I

Äad. öerg. Meine Tochter! Meine Vernunft kann IhreLeidenschaft nicht billigen mein Herz kann Ihnen Mitleiden nichtversagen, aber wie sind Sie zu retten?

Sophie. Durch Muth!

Mad. Lcrg. Der arme Gras!

Sophie. Ich darf ihn nicht hintergehen.

Mab. öerg. Ihr guter guter alter Vater!

Sophie. Da sehe ich keinen Ausweg. Ihm werde ich dasHerz zerreißen was ich auch thue wie ich es auch thue