Hr. Wardamm. Durch aufgeschüttete Berge von Thalernkann ich Euch meine Vaterliebe nicht beweisen.
(Philipp. Lieber Vater I< LokIor. Kein Wort vom Gelbe!
( Henriette. Unser Schicksal ist reich I
Hr. Wardamm. Wenn Ihr mich nun einen Verschwendernennen hört, so antwortet nichts, und denkt, unser Vater war keinHaushälter mit seinem Herzen, aber wir wollen es ihm vergeben,weil doch jetzt so manche, statt dem Unglücklichen darzureichen wasdas Herz gebeut, aus lauter Haushältigkeit nur SemimentS zumTröste geben.
M a d. Wardamm. Kinder, Euer Vater ist ein guter Mann,aber so ganz müßt Ihr ihm varin nicht folgen. — Ihr werdetgern geben wie er — gebt nicht alles wie er — so könnt Ihrlänger geben wie er.
Hr. Wardamm. Schwiegersohn, ich werbe jemand mit einemKästchen zu Dir schicken. Nimm das zum Gedächtniß — ich habenichts besseres. Es emhält statt aller Kapital-Dokumente Papieremit Herzensergießnngen von denen — welchen ich auf die Beinegeholfen habe; das nenne ich meine Obligationen. Bin ich todt
— so erhältst Du den Schlüffe! — dann richtet, was ich hättethun oder nicht thun sollen. Liebe Frau, nun gib Dein Geschenk.
— Oeffne das Schatzkästlein Deiner Erfahrungen, und sprich —vergolten wird jedes Gute — so oder anders. Vergolten ist mirsogar jedes Wollen durch den Seelenarzt dort, durch Euch. —Nehmt meinen Dank — Frau — Kinder — (zu Pctern) und auchDu, ehrlicher Kerl. Nur Eine Erinnerung war mir unangenehm
— die Zeit der Tafelausgaben.
Mad. Wardamm. Was habe ich immer gesagt?
Hr. Wardamm. Recht hattest Dn — ich Unrecht. Aberso gut ist mein Schicksal, daß die Herzlichkeit dieses Menschen mir