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Hl. Ward amm. Gott LobI (Peter geht ab.)
-Äad. Ward amm. Was hat der Minister gewollt?
kHeurlrtlr. Doch nichts Unangenehmes?
Hr. Wardamm. So geht denn die Neugier über dieFreude der Braut und das Entzücken der Großmutter?
Henriette. Ach, lieber Vater I (Sic umarmt ihn.)
Mad. Wardamm (mit Feuer). Die Treue des WcibeS undihre Sorge geht über alles.
Hr. Wardamm (reicht ihr die Hand). Habe Dank, treueSeele. (Zu Henriette.) Habe Dank, Du I Du zahlst aus für Deinenarmen Vater, der aber reich ist in seineu Kindern. (Da erbeide In den Armen hält.) Braut meiner besten Freundes — Duwirst eine gute Frau seyn. Gut ausgcliehen sind meine alten Thaler;die Zinsen fallen so reich, daß ich sie nicht fassen kann. Omein wackrer Sohn — meine Söhne — Rado und Philipp —wo bleibt ihr? — Hier ist großer Rechnungsabschluß, ihr gehöltdazu — nehmt euren Theil am dankbaren Vaterherzen. — Ach,es ist das glücklichste, das zufriedenste, das je unter guten Men-schen fühlte! — Mir fehlt nichts — ich habe alles.
Mad. Wardamm. Aber woher weißt Du —
Hr. Wardamm. Laß mich empfinden und nicht erzählen.
Henriette. Mein guter — guter Vater!
Hr. Wardamm. Aus dem Wagen hat mir es der Doktorzugeschrieen, wie der Herold eine Sieges« und Friedensbotschaft.
— Starr stand ich da — wollte fragen — fort raffelte der Wa-gen, daß die Funken aus dem Boden fuhren — ich zitterte —konnte nicht reden — lief — konnte nicht fort — mußte gehenund mein Herzklopfen der seligeu Wonne daher tragen. — Da binich. — Nun schafft dem ungestümen Manne Thränen der Freude
— so wird mir leichter, und dann will ich erzählen, umständlichund lange, denn (er seufzt) ich habe zu erzählen.
Z ffland, theatxal, Werke. VIII.
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