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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
182
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Siebenter Austritt.

Madam Wardamm. Henriette.

Mad, Wardamm. Da« nenne ich wunderbar gerettet.

Henri rite (mit sanftem Ausdruck). Und auf die edelmü-tigste Weise.

Li ad. Wardamm. Den Augenblick, wie der Doktor unssagte:Er hat Recht"

Henriette. Den werde ich nie, nie vergessen.

Mad, Wardamm. Der Mann sah aus wie ein freundlicherEngel. (Sic sieht in das Dekret,)

Henriette. Wenn doch nun mein Bruder gleich da wäre! Wo er auch bleibt!

Mad, Wardamm. Richtig, alles wie Du gesagt hast: drei-hundert Thaler und

Henriette. Könnten wir nicht wieder hinschicken?

Mad. Wardamm. Und freie Wohnung und

Henriette. Es würde dem Vater Freude machen.

Mad. Wardamm. Sieh, meine Tochter, nun kann DeinVater sein Leben in stiller Ruhe genießen, und muß nicht seineAugen verderben und im Tagelohn sitzen. Nun wird er uns nochlauge erhalten. Das ist die Hauptsache.

Henriette. Allerdings.

Mad. Wardamm. Ich will schon alles einrichten, daß wirdamit avskommen. Ist er aber dankbar gegen sein gutes Schicksal,so sagt er mir nun, wo er das Kapital hingegeben hat. Etwasmuß doch zu retten sehn; und was wir noch aus dem Schiffbrnchbringen sep dann Dein

Henriette. Beunruhigen Sie den Vater nicht damit

Mad. Wardamm. Ja, mein Kind, das will ich. Er hatjetzt Kraft erhalten und muß ein Mann sehn. Hat er thöricht