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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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Hr. Wardamm. Dn seufzest? Ueber mich nein. Ueverdas leichte Bier? Auch nicht. Bon der wackern Hausfraumit freundlichem Auge in die Hand de« Arbeiters gegebenrauscht es wie der Trank von Epernay, macht minder Beschwerdeund gleicheren Muth. Liebe Pauline sey der Weintrinker Poet der Biertrinker Prosaist. Poet war ich lange und es gingDir off sehr prosaisch. Prosaist werde ich künftig seyn, undglaube mir, Du wirst ein poetisches Leben führen.

Mad. Ward« mm (wcint). Gott erhalte Deinen guten Muthl

Hr. Ward«mm (trocknet mit dem Tuch ihre Au,,cn). Und ver-leihe mir Papier, das nicht durchschlägt sonst hat mein Hand-werk einen schlechten Boden.

Mat. Ward« mm. Lieber Mann Deine gute Launekann mich nicht fröhlich machen. Vergib, ich muß Dir das sagen.

Hr. Wardamm. Du mußt alles sagen, was Dn denkst.Warum kannst Du nicht froh seyn?

Mad. Wardamm. Diese Heiterkeit ist das letzte gewaltsameAufsireben gegen den schweren Druck der Umstände. Deine St'm-mung ist mühsam gewonnen sie kann nicht dauern.

Hr. Wardamm. Mühsam? Mag seyn! Hm! Washat man ohne Mühe? Mühsam gewonnen! Aber dochgewonnen. So habe ich denn doch einen Ableiter gegen denJammer errichten können. Er steht da nun laßt die Wolkenziehen, grau, tief und schwarz; uns kümmern sie nicht.

sMad. Wardamm. Ehrliche Seele! (Sic umarmt ihn.)^Henriette. Mein guter Vater! (Sie küßt seine Hand.)

Hr. Wardamm. Da ist Geld. J'tzt schafft Papier undgute Dinte. Frisch ans Werk! (Tr setzt sich zum Schreiben.)