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Dich lächerlich — Du bist verloren, ich bin in der höchsten Verzweiflung.Nicht über mich — denn — kann ich nicht mehr hungern — so
ists vorbei. Ich vergebe Dir gern. Aber Deine Rene, Deine
Schani, wenn Du einmal ganz erwacht seyn wirst — was bannaus Dir werden soll, wenn unsre Thränen, die wir nicht verber-gen können, Dir einst lästig werden — das — das ist es, wasmich zur Verzweiflung treibt. (Sic geht ab)
Hr. W arb amm (geht, die Hände auf den Rücken gelegt, auf undab). Ein Verbrecher? (Er denkt nach.) Nein, das ist nicht wahr.Ich habe nicht aus Weichheit gegeben — sondern aus Ueberzeugung,daß ich — weil ich sehen, denken und empfinden kann — das und
so viel — geben mußte, daß die, denen ich gab, sehr viel un-
glücklicher waren, wenn ich nicht gab — als ich, wenn ich nichtmehr hatte, was ich ihnen gab. «Nach einer Pause.) Und daswar recht! (Dle Hand auf das Herz, den Blick gen Himmel, stark.) Daswar recht! lEr geht lebhaft umher, blelbt stehen.) Schadendes Beispiels?—Hntl Sic nennen mich einen Narren! Gut — so werde ich ausgelacht —nachgeahmt sicher nicht. Die Kinder — sind versorgt. Die Frauempfehle ich meinem ehrlichen Doktor. — Uebrigens hoffe ich wederauf einen reichen Onkel, noch jetzt auf eine Heirath meiner Kinder— noch ans einen Vetter aus Bengalen. Ich werde arm undklein aufbören — nichts davontragen, als (er legt die Hand auf da»Herz) dieß Gut, worauf — nicht eine Schuld hastet. Nur dieglänzenden Beispiele schaden — die armen — verlieren sich imStaube, den die prächtigen machen.