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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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Henriette. Ich labe theure Eltern, einen guten Bruder;ich bin nicht allein in der Welt.

Hr. Ward am in (sieht sie wehmüthig an), Einst wirst Du esdoch seyn.

Henriette. Mel Mit dem Unterrichte, der Erfahrung,dem Wohlwollen, das Sie mir gegeben haben, werde ich nie we-der allein noch hülflos seyn. Ihr Wollen und Thun für die Men-schen ist ein Vermächtnis, bei besten Bewnßtseyn eine genügsameTochter immer reich ist.

H r. WardaIN IN lhält sie Im Arme und ficht mit Innigkeit an denHimmel). Erhalte ihr das Vertrauen und dieses Vertrauen er-halte Dich! (Er geht don ihr.) Nun wirft der Unglückliche auchjetzt viel Eis auf uns sey est Ich danke Gott und freuemich herzlich, daß ich ihn unter der Eisdecke hervor gezogen habe.Als ich das kleine Fünkchen. Leben in ihm rettete wollte ich esja ihm rett-n, nicht mir. Es ist gut. (Er reibt die Hände.) Esist abgethan. Der Eigennutz hat sich geregt überwunden ister und weg wir sieben beide an unsrer rechten Stelle. Darist auch etwas Werth: laß uns deßhalb zufrieden seyn, und gute«Muths weiter in die Zukunst sehen. Es wird doch gut gehen,nicht wahr?

Henriette. Es wird gewiß gut gehen, da I ich gebe Ihnenmeine Hand daraus. Sie haben frisch? Hoffnungen, wenn Siemir in die Augen sehen; das gibt mir eine Kraft, einen Mn'h,eine Lust zu leben, dis Oldeufeld mir wahrlich nicht rauben kann.Ich werde viel arbeiten, und Sie werden manchmal zu der Mut-ter sagen: Eine fleißige, gute, fröhliche Tochter ist eine gute Nabe.(Sic geht.) Ich laste den Bruder rufen.

Jffland, theatral. Werke. VIII.

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