Suppen geben sollen. Und alle die reich und gut find, wissenmir es Dank.
Grhcimcrath. Das heißt, ich soll auch was geben?
Doktor. Ganz recht, geben.
Gcheimcrath. O ich verstehe alle Worte. Nun — dadenn, da ist ein Louisd'or.
Doktor. Ich danke Ihnen.
Ge he im erath. Aber nun müssen Sie auch wahrlich heutemit mir essen.
Doktor. Ich kann nicht. Ich habe ohnehin noch ein ver-drießliches Geschäft, bei dem guten Wardamm.
Geheimrrath. Apropos! Den Wardamms — denen soll'sja miserabel gehen.
Doktor. Nicht zum besten.
Gehet m crath (seufzt). Das war sonst hier ein excellentesHaus.
Doktor. Das ist es noch.
Seyetmerath. Wäre des Kuckucks! — Haben sie sichwieder heran gemacht — geben sie wieder zu essen?
Doktor. Nein. Ich meine, sie find nach ihrem iunernWerthe vortreffliche Menschen.
Geheimrrath. So? — Sehen Sie, bei den Wardammshat man sonst excellent gegessen. Excellent! Die kleinen Pastetchenhabe ich seit der Zeit nirgend wieder so bekommen; hatte auch denbesten Kaviar. Schade um den guten Esel!
Doktor. Es sind herrliche Menschen.
Gehet m erat h. Nun, was haben Sie denn dort zu ver-kehren ?
Doktor. Mein Vetter Oldenfeld hat dort Verbindungen mitder Tochter — er hat sich adeln lassen — wünscht loszukommen— Es ist eine unangenehme Geschichte.