Druckschrift 
8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
134
Einzelbild herunterladen
 

Geheimer«!!,. Mit der Gesundheit? Sonst? (Tr

b-stnnt fich.) Gut, excellent, thut mir kein Finger Wehl AderSie können mir doch einmal wieder etwas verschreiben. Es wärehohe Zeit.

Doktor. Danken Sie doch Ihrem guten Schicksal, daß Siees nicht bedürfen.

Glhrimeralh. Es ist nur sehen Sie, wenn man einesolche massive Gesundheit hat ich weiß nicht recht

Doktor. Sie schämen Sich Ihrer Gesundheit?

Grheimrrath. Das denn doch nicht. Aber erstensist der Herr Hofapotheker mein guter Freund es läßt nichtwohl, wenn man nichts holen läßt dann so gibt es ferner,wenn ich mich unbaß erkläre ein Fragen, ein Schickenman siebt bei der Gelegenheit, wie man mit seinen Leuten steht

dann geht es den ganzen Tag heraus, herein, hinauf, hinunter,die Glocke an der Hausthüre geht den ganzen Tag; man fährtbei mir vor. wird angenommen, nicht angenommen nun, dageht denn so ein Tag ganz lustig herum.

Doktor. Deßhalb wollen Sie Ihren Körper zu Grunderichten?

Gcheimerath (lach«. Ei, verschreiben Sie nur; ich nehmees nicht ein.

Doktor So?

Gcheimerath. Aber machen Sie mir einen langen Zettel

vielerlei, für alle mögliche Uebel ein bischen, und was theures.Und dann bestelle ich krankenessen. Sehen Sie, die macht meinKoch ganz prächtig.

Doktor. Ich verschreibe Ihnen nichts.

Ge he im erath. Sie sind ein geschickter Mann, aber

sehr eigensinnig. Auch verdrießt es mich, daß Sie niemals