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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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Henriette. Er ist ein Mann von Ehre.

Mad. Ward am in. Doch werden seine Briefe von Tage zuTage kälter.

Henriette. Die Abwesenden haben stets Unrecht.

Mad. Ward«mm. Er schreibt gar nicht, wann er kommt.

Henrkcite. Er will uns eine unvermuthete Freude machen.

Mad. Ward«mm. Nun so hoffe denn und genieße Deineschöne Zeit, geleitet von Deinem Frohsinn. Es wäre Grausamkeitdiesen Dir rauben zu wollen.

Henriette. Adieu, Mama i Ich schreibe an Oldenfeld; ichwill Sie ein wenig verklagen und mich nicht im übelsten Lichtesehen lasten. Kommt Ihnen etwas Unangenehmes vor gebenSie nur Anweisung auf mich ich rangire so etwas auf meineWeise. (Sie geht ab.)

M a d. Wardamm. Mein gutes Kind es gibt der Dinge,wo gar kein Ausweg mehr ist. Wohl ihr, sie kennt sie nicht. (Siewill gehen, ihr begegnet Peter, de» Gcheimeraths Seeger Bedienter.)

Sechster Auftritt.

Peter. Madam Ward« IN IN.

Mad. Ward amm. Was neues, mein Freund?

Peter. Madam besinnen Sich wohl nicht mehr auf mich?Mad. War da mm Warum das nicht? Er ist Peter, vomHerrn Geheimerath Seeger.

Peter. Ganz recht. Ich habe Sie ersuchen wollen, ausalter Bekanntschaft, mich irgendwo unterzubringen.