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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
119
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Sekretär nothdllrftigen Unterhalt. Vermögen hilft ihm nicht undwenn er Krösus' Schätze hätte. Der findet die Menschen arm und so ein Mann weist mit dem Gelde nichts zu machen.Unsere Tochter ist fröhlich also versorgt. Und daß wirwohnen und uns kleiden können, dafür muß nun gesorgt werden.Sieh, das ist so ungefähr mein Plan.

Mad Ward« mm. Eia schöner Plan.

Hr. War dämm. Gib mir einen andern. Ich bin nie eigen-sinnig für meine Meinung.

Mad. Ward«mm. Wie willst Du Geld bekommen?

Hr. Wardamm. Durch einen Dienst.

Älad. Wardamm. Das ist vernünftig.

Hr. Wardamm. Siehst Du nun, daß wir zusammen tref-fen? Ich will gleich zum Geheimerath Seeger gehen, der kannmir ein Plätzchen verschaffen.

Mad. Wardamm. Ein Platz wäre besser.

Hr. Wardamm. Sehen wir ein Plätzchen für einen Platzan so ist es einer. Es kommt in der Welt alles darauf an,aus welchem Lichte man die Dinge ansteht.

Mad. Wardamm. Nun also

Hr. Wardamm. Dieser Seeger ist mein vieljähriger Freund.

Mad. Wardamm. Er ist aber lange von uns weg-geblieben.

Hr. Wardamin. Er wird sich dennoch erinnern

Mad. Wardamm. Wenigstens erinnere ich mich, was diePartien gekostet haben, die er angegeben hat.

Hr. Wardamm. Und so wie ich versorgt bin, so sollst Dualles führen, Einnahme und Ausgabe. Ich bin mit vielem nichtgescheidt umgegangen, Du aber hast das Talent, aus wenigemvieles zu bestreiten, also wird das sehr gut werden; und ich ver-spreche Dir, ich will gewiß folgen.