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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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greifen Sie zu, daß mein Herz die Oberhand behalte, dennich bin ein Mensch, den Sie aus das Aeußerste gebracht haben.

Hofrath (ängstlich). Was was soll ich denn

Wellenberge r. Auf das Aeußerste, sage ich, ich kann michkaum halten, daß ich nicht Gerechtigkeit rufe.

Hofrath. Was verlangen Sie denn?

Wellend erger. Ich für mich, nichts. Aber was verlangtdenn Ihr Gewissen, sündiger Mann? Spricht denn das garnichts (h-stigl so so muß ich einen Gang thun. (Will fort.)

Hosrath. Nun ja ich gebe die Erbschaft heraus.

Wcllcnbrrgcr. Weiter

Hofrath. Was kann ich mehr

Wellenberg er. Sie gehen aus Diensten, daß der fres-sende Krebs von der Brust meines Vaterlandes genommen werde.

Hofrath. Aber

Wellenberge r. Das heißt mich Gott und die Menschheitspreche». Ich bestehe darauf.

Hofralh. Ich will es

Wellenberge r. Sie willigen in des Geheimeraths Heirath,und enterben Ihre tugendhafte Tochter nicht. Alle diese Dingegeben Sie heute noch schriftlich in meine Hand. Dann will ichbarmherzig schweigen und schonen, daß einst meiner auch möge ge-schont werden.

Hosrath. Ich will es. Aber Stillschweigen von der gan-zen Geschichte, auf ewig.

Wellenberge!. Aus ewig.

Hofrath. Geben Sie mir Wort und Hand darauf.

Wellenberge r. Wort, das ist genug. (Steckt die Mascheein.) Ich rede zu keiner lebenden Seele von diesem Gräuel, wennSie die Londitionen erfüllen.

Hosrath. Heute noch.