Druckschrift 
8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
83
Einzelbild herunterladen
 

83

Hosrath. Bah!

M ad cm. Nclßmann. Klarenbach es ist mein Vater!Klarenbach! wo stehe ich jetzt?

Gchelmera th. Am Abgrund, von dem Sie mich ebenzurückgeriffen haben, wollen Sie mich da hülflos verlassen? Giltmeine Seele Ihnen weniger als meine Ehre?

Mab cm. Ncißmann. Nein, Nein! Ich bleibe da undhalte Sie aufrecht. Mein Wort ist gegeben ich nehme esnicht zurück.

Hosrath. Seine Schande soll es brechen, und Armuth solles bestrafen; niemals kommst Du wieder vor mein Angesicht.

klarenbach. Hier steht einer, der ein Herz hat für un-glückliche Kinder! Komm meine Tochter.

Gcheimerath. Freiwillig sollte meine Entsagung seyn,nun wird sie Zwang und Unehre I

Made m. Keißmann. Meine Liebe gehört dem Unglück-lichen wie dem Glücklichen!

Gcheimerath Sr wird mich verderben, und so unserBand zerreißen!

klarenbach. Und ich und der alte Wellenberge!, wirsagen dazu nein I Wir zwei alten Knaben zusammen wollen ihm einLied anstimmen, daß er wünschen soll, daß Erde und Wasser seinenLeichnam bedecken möchten. Laßt mich machen, es gilt Euer Glück I

Mabem. kcißmanu. Mann! Er ist mein Vaterer ist alt, keine Schande über ihn, um seiner Tochter willen.

(Er geht ab.)

Mabcm. Neißmaun. Vater

(Reißt sich los und geht.)