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Fieber hat — und denuncirt auf ehrliche Männer — wasgilt das?
Wellcnbergcr. ln lucickis inkervnllis?
Hofrath. Wer das hitzige Fieber hat, ist ein Narr, die De-nnnciation eines Narren gilt nur bei Narren.
Wellenberge r. Soll ich sie vor Zeugen annehmen? Solldie Fakultät seinen Statum benrtheilen? Soll —
Hofrath. Thun Sie was Sie wollen —
Wellenberge r. Und wenn er mit der Aussage stirbt?Hofrath. So stirbt er als NarrlWellenberge r. Hm! (Sinnt nach.) Und wenn ich aufge-schreckt von allen Indiens, über den richtigen Hergang des Testa-ments Ihnen einen Eid abfordre?
Hofrath. Nun ja —
Wellenbrrgcr. So wollten Sie —
Geheiinerath. Der ganze Handel ist unangenehm; derHerr Hofrath hat vorhin schon erklärt, daß er allenfalls aus Gut-müthigkeit einen Theil der Erbschaft abtreten —
^Hofrath. Was?
(Wellenberg er. Was man zu thun hat, thue man nichttheilweise, sondern ganz.
Hofrath. Nichts, keinen Hellerl da Ihr mich zwingenwollt, nicht einen Heller. Ihr kranker Narr ist ein Calumniant,und Sie —
Welleubcrgcr. Vera Isus est, Isuäari n viro Inuckgto.Hofrath. Jetzt machen Sie mir den Kopf nicht warm, undmarschiren Sie ab. Schriftlich thun Sie was Sie wollen. Ichwerde wissen was ich zu thun habe.
Wellenberge!, kist! — So setze ich mich denn in Be-wegung, auf daß Gottes Gericht offenbar werde an den Ungerechten.
(Er geht ab.)