Anwerbung ist, so kann ich dennoch unmöglich zugeben, daß derSchwiegervater meiner Tochter um Geld für das Publikum imHandwerk arbeite. —
Geheimcrath, Lasten Sie mich gewähren, seine ganzeLebensweise wird geändert. Es geschieht zum Theil in diesemAugenblicke.
Hosrath, Brav, brav!
Geheimcrath. Seine Wohnung —
Hosrath. Gut, gut!
Geheimcrath. Seine Kleidung —
Hofrath. Wäre wohl nöthig —
Geheimcrath. Die barmherzigen Häubchen meinerSchwester —
Hosrath, O sehr gut. Ach da nehmen Sie Steine vonmeinem Gemüthe. Und dann, wegen der Hauptsache, wegen desProceffeS —
Geheimcrath. Sie können ihn nicht verlieren. DasTestament —
Hofrath. Daran halte ich mich eisenfest.
Geheimcrath. Ist für Sie mit allen Formalitäten.
Hofrath. Er führt aber den Proceß so hartnäckig fort,und will —
Geheimcrath. Kann nicht gewinnen.
Hofrath. Ich sollte es auch nicht meinen. Er hat aber daden alten Advokaten Wellenberger angenommen, der —
Grhelmrrath. Er ist ein Narr und ein Pedant.
Hofrath. Richtig. Aber ein pietistischer Klopffechter. Zu-dem ein wahrer Armenvogt, der alte Wellenberger.
Geheimcrath. Seine Schrift liegt da bei mir, einefromme Declamativn, weiter nichts. Die Ihrige ist gründlich, wiedie Sache selbst; die Kläger müssen nach dem Buchstaben des