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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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Hofrath.. ^uäsees kortuus — ich bin schon zu alt.Nu» auch das Leben genossen, lieber Freund; der Kaufmann ban-delt zu hundert Procent, wenn er kann, warum soll der Geschäfts-mann sein Berufsleben zu drei Procent an den Staat verhandeln?Weg mit dem Rest von Vorurteilen, mit dem Detailhandel derchristlichen Vorschriften, und nach der heiligsten Pflicht der Selbst-erhaltung en gros verkehrt.

Eehelmerath. Es geschieht wohl theils schon. Aber meinVater —

Hofrath. Ich war bei dem allen ehrlichen Schlage.

Geheimerath. Sehr gütig, sehr teilnehmend.

Hosrath. Er will doch forlfahren gegen das Testament auf-zurufen.

Gchcimerath. Lächerlich!

Hosrath. Will die Kinder nicht in das Hospital haben,weil die Stiftung für Alte und Kranke wäre.

Gehcimerath. Umständlichkeit des Alters.

Hofrath Freute sich übrigens sehr über Ihre vorhabendeVerbindung mit meiner Tochter —

Gehcimerath. Doch?

Hofralh. Sagte viel Liebes und Gutes von dem Mädchen —

Gehcimerath. Man kann nicht genug von ihr sagen, sieist ein Engel.

Hofrath. Bin gehorsamst dankbar. — Mit dem Bürger-meisteramte wollte er sich aber ganz und gar nicht eiulassen.

Gchcimeralh. Las dachte ich; aber er muß.

Hosrath. Ja ich muß bitten, daß Sie damit burchgreisen,denn —

Ceheimcrath. Versteht si-b.

Hosrath. Denn so lieb und Werth und theuer mir Dero