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Hosrath. Ja, Du lieber Gott, das Testament will es dennaber doch so.
Llarrubach. Freilich. Aber das Recht sollte es nichtwollen.
Hosrath. Ein letzter Wille, o lieber Gott, der ist heilig.Die Kinder dauern mich, aber —
Llarrubach. Ich habe das Testament angegriffen.
Hosrath. Ei, ei. Das habe ich gehört.
Llarrubach. Sie sollten selbst die Erbschaft nicht antretenwollen, Herr Hosrath —
Hosrath. Was mir aber Gott beschert hat —
Llarrubach. WaisengutI
Hosrath. Der göttliche Segen, der mir so ohne allesZuthun von einer fremden Person znsällt, den kann ich dochmeinem armen Kinde nicht stehlen.
Llarrubach. Ihre Tochter ist nicht arm. Die Brünnigi-schen Kinder sind aber bettelarm.
Hosrath. Ei da wollen wir helfen, lieber Mann; da wollenwir helfen I
Llarrubach. Wie das?
Hosrath. Ei Gott ja — wir thun die Kinder zur christ-lichen Erziehung und Lehre in das Hospital, und ich will —
Llarrubach. In welches?
Hosrath. In unseres, wovon ich Direktor und Sie Vor-stand sind.
Llarrubach. Das geht nicht.
Hosrath. Wenn wir es wollen —
Llarrubach. Das dürfen wir nicht wollen.
Hosrath. Wer kann es hindern?
Llarrubach. Die Stiftung, bas Recht, die Billigkeit.