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nachkommt I Ach Gott — Bücher machen die Menschen gescheidt,es ist wahr. Aber seitdem die hohen gelehrten Bücher DeinenBruder so hoch hiuaufgebracht haben, und doch auch zugleich soweit von uns weg: so ist mir, wenn ich auf seiner Studierfiubeso einen Stoß Bücher sehe, allemal zu Mnthe, als sähe ich einenAbweisestein vom Herzen.
Friederike. Euer Weg und sein Weg liegen eben weit 'aus einander, Vater I
klärend ach. Nun ja, während der Arbeit. Aber wennsein Herz sonst nicht fern von uns wäre, so würde er nach derArbeit kommen, und sagen: — „Vater, Ihr bauet Häuser; ichbaue Gesetze, daß die Menschen ruhig in ihren Häusern wohnenkönnen. Ich habe heut, wills Gott, gut gebauet; wie ist es dennbei Euch hergegangen?" Daun würde ich ihm von meinem gutenalten Holz sagen, oder über das junge, grüne Holz klagen; erwürde dann vielleicht über die alten Kollegen, die mit ihm arbeiten,sich freuen, oder wehklagen über die jungen, grünen Kollegen —so tauschten wir Tages Last und Freuden und Klage und Trostein, wären froh zusammen, und gingen gestärkt auseinander.Das thut er aber nicht. Er läßt mich meiner Wege gehen, undwenn ja das Gewissen einmal bei ihm anklopft, so schenkt er mirGeld. Geld? Was will ich mit Geld? Wann habe ich mehrgewollt, als leben? (Heftig.) Was ist mir an ihm denn mehrzuwider, als sein Geld?
Friederike. Warum Vater —
Llarcubach. Weil er sein vieles Geld nicht — — hmlEs - es mag nun für jetzt davon genug seyn. Das zweite,das ich an Dir nicht leiden kann, ist, daß Du so mit dem RathSelling verkehrst. Was soll doch das?
Friederike. Der Bruder hat ihn gern.