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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
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ü c rsg. Da lies, eben schreibt mir es

Hofrath (gibt ihm das Billet ungelesen wieder). Willst Du mirden Gefallen ihun, und

Lcrg. Armer, guter KerlI an zwei Seilen so zu leiden IDer letzte Verlust macht mich wiitheud obgleich wir noch Mittelhaben

Hof rath (umarmt ihn). Willst Du mir behülslich seyu, umtausend Thaler aufzunehmen?

Lrrg. Ich denke. Fast wird sie mein Kredit erlangen;wenn aber nicht, so wird die Rauning mir den übrigen doch nichtversagen. Ja. Ich verspreche sie Dir.

Hofrath (umarmt ihn mit Wärme). Ich danke Dir.

Üerg. Nichts von Dank. Wird Deine Frau sich unter-schreiben?

Hofrath. Soll ich das fordern?

üerg. Nun nein. Du bast ja sonst noch Sicherheit.

Hofrath. Nein, keine als mich selbst; meine Ehre, meinHerz. Heide hast Du geprüft. Noch mehr, ich will alle meineEinnahme durch Deine Hände gehen lasten. Ich will mich so ein-schränken

Scrg. Warum nicht gar? Du hast ja noch Brillanten

Hofrath. Meine Frau und muß ich nicht meiner MündelVermögen ersetzen? Wenn ich die Brillant-

Le r g. Ja sol Wozu brauchst Du denn diese tausend Thaler?

Hofrath. Ich bin sie mehr als sicher, durch die Verbindungmeiner Frau, an Ramstein schuldig.

Lcrg. So? Nun und das Unangenehme, was ich nochhören sollte?

Hofrath. Scheint Dir das nicht unangenehm?

üerg. Für Ramstein, nicht für Dich. Wenn Du klug bist,läßt Du ihn warten.