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ü c rsg. Da lies, eben schreibt mir es —
Hofrath (gibt ihm das Billet ungelesen wieder). Willst Du mirden Gefallen ihun, und —
Lcrg. Armer, guter KerlI an zwei Seilen so zu leiden IDer letzte Verlust macht mich wiitheud — obgleich wir noch Mittelhaben —
Hof rath (umarmt ihn). Willst Du mir behülslich seyu, umtausend Thaler aufzunehmen?
Lrrg. Ich denke. Fast wird sie mein Kredit erlangen;wenn aber nicht, so wird die Rauning mir den übrigen doch nichtversagen. Ja. Ich verspreche sie Dir.
Hofrath (umarmt ihn mit Wärme). Ich danke Dir.
Üerg. Nichts von Dank. — Wird Deine Frau sich unter-schreiben?
Hofrath. Soll ich das fordern?
üerg. Nun — nein. Du bast ja sonst noch Sicherheit.
Hofrath. Nein, keine — als mich selbst; meine Ehre, meinHerz. Heide hast Du geprüft. Noch mehr, ich will alle meineEinnahme durch Deine Hände gehen lasten. Ich will mich so ein-schränken —
Scrg. Warum nicht gar? Du hast ja noch Brillanten —
Hofrath. Meine Frau — und muß ich nicht meiner MündelVermögen ersetzen? Wenn ich die Brillant-
Le r g. Ja sol Wozu brauchst Du denn diese tausend Thaler?
Hofrath. Ich bin sie mehr als sicher, durch die Verbindungmeiner Frau, an Ramstein schuldig.
Lcrg. So? — Nun und das Unangenehme, was ich nochhören sollte?
Hofrath. Scheint Dir das nicht unangenehm?
üerg. Für Ramstein, nicht für Dich. Wenn Du klug bist,läßt Du ihn warten.