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schuldig, als daß Sie ihr das neue Böse so hoch anrechnendürsten.
Hofrath. Werner — Du bist ein guter Mensch —
Werner. Das gehört nicht hierher. Was haben Siejetzt vor?
Hofrath. Nachfrage.
Werner. Gut. Die ist nöthig, ich sehe es ein. Wennetwas wäre — was nicht hätte sehn sollen, vielleicht ist Herr Ramstein Schuld daran.
Hosrath (Wägt rin). So sind wir einverstanden.
Werner. Ich habe ohnehin so meine Gedanken —
Hofrath. Gedanken? Welche —
Werner. Wie Sie mir das Billet vorgelesen haben —stand nicht so etwas darin — von Geheimniß?
Hosrath. Weißt Du das Geheimniß?
Werner. Ich vermuthe — daß ich darauf gekommen bin.
Hofrath. Sag es, sag —
Werner. Ich habe der Madam Verschwiegenheit gelobt —
Hofrath. Ich will nichts wissen. Halte ihr Wort, der Be-trügerin, und geh.
Werner (zornig). Betrügerin! Nein, Herr, das ist sienicht, das ist sie nicht, und eben darum muß ich reden! Siewissen, an dem Gute hat sie ihre Freude gehabt. Mehr als neun-hundert Thaler hat sie ohne Ihr Wissen hineingewendet. Diewill sie nun nicht wieder haben — die will sie verlieren, hat siegesagt.
Hofrath. Woher hat sie das Geld? Bon ihrem Gelbe istes nicht; das weiß ich.
Wrrncr. Nun — also ist es geliehen.
Hofrath. Himmel und Erde!