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Werner. Nein, Herr.
Hofrath (zornig). Werner!
Werner. Meint der Herr es gut mit Ihnen, so muß erdas Herz haben, mich jetzt mit Ihnen allein zu lassen.
Lcrg. Von Herzen gern. (Geht ab.)
Hofrath (will folgen).
Werner (hält ihn mit Heftigkeit zurück). Ich bin der Mann,der Ihren Vater hat sterben sehen. Ich war unter denen, die eranredcte, seinem Sohne treu zu sehn. Ich bin treu. Hören Siemich, höre» Sie nur Eins noch!
Ho fralh. Was?
Werner. Sie haben was Gräßliches vor — Das Billet,bas Sie weggeschickt haben — Sie haben nichts Gutes im Sinne.
Hosrath. Sind wir fertig?
Werner. Was Sie für Beweise haben — ich weiß esnicht; ich verstehe mich nicht aufs Schriftliche — Ich habe nurEine Vertheidignng — Es kann nicht sehn, weil es nicht sehnkann. Das muß doch wohl eine gute Seele sehn, von der nie-mand das Böse glauben will. Warum glauben Sie das Bösevon ihr so leicht?
Hofrath. Ist das alles?
Werner. Ja.
Hofrath (zeigt ihm das Billet). So find wir fertig.
(Er will gehen.)
Werner. Nein, Herr, bei meiner Seele nicht.
Hofrath (heftig). Mensch!
Werner. Ja das ist ein Ehrentitel, und man hat vollaufzu thuu. wenu man ihm ganz vorstehen will.
Hofrath. Werner!
Werner. Sie sind ihr für das alte Gute noch zu viel