Druckschrift 
7 (1859) Frauenstand Die Höhen
Entstehung
Seite
247
Einzelbild herunterladen
 

247

die Sorge Daß er doch nichts thut, was ihm schädlich ist

wollen Sie das besorgen?

ücrg. Alles.

Hofrälhin. Glanben Sie glauben Sie, daß es durch-aus uöthig ist, daß wir uns jetzt nicht sprechen?

6 erg. Durchaus.

Nanning. Kommen Sie, ehe er uns trifft.

Hofrät hi». Führen Sie mich weg. Ich habe nicht dieMacht, von seiner Thitre wegzugehen. Es ist mir, als risse ichmich mit jedem Schritte selbst von seinem Herzen los.

(Mamsell Raun tng führt sie zurück ln ihr Zimmer. Man hörtindem zweimal schellen. Rath Berg geht zum Hofrath.)

Vierter Auftritt.

Friedrich. Werner.

Friedrich (geht auf des Hofraths Zimmer zu),ücrg (sieht heraus). Wasser! (Wieder hinein.)

Werner. Sage Er mir

Friedrich. Jetzt nicht hernach. (Geht.)

Werner. Unbegreiflich l Aber ich folge meinem Sinne.Wenn ich es nur erst recht weiß Die gute Frau! Hier sollteich meine Suppe finden, sagte sie. Ich komme

Friedrich (mit Wasser zum Hofrath).

Werner. Und da ist überall Unfrieden! Soll ich nun soaus dem Hause gehen, wie ein jeder andre Tagelöhner? Soll mires einerlei sehn, ob

Friedrich. Ist Euch eine ruhige Nacht lieb, so macht, daßIhr hier wegkommt. Er rennt ans und nieder, stürzt ein GlasWasser aus das andere hinein