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Dritter Auftritt.
Listenfeld. Rath Berg.
Le stell seid. Herr Rath — mein Neffe muß wissen, waser von mir zu erwarten hat —
öcrg. Wie so?
Lestcn seid. Nach meinem Tode. Ich gehöre nicht zu denalten Leuten, die um Erbschaft geschmeichelt seyn wollen. Er er-hält ein Drittel meines Vermögens. Sagen Sie ihm das.
Lcrg. Ich?
Ersten seid. Mehr kann ich nicht geben, ohne ungerechtgegen andere zu werden. Bedarf er jetzt Geld — oder kann erdas Gut wieder kaufen, so zahle ich ihm diese Erbschaft gleich ans— ich zahle sie gern aus.
öcrg. Wie kommen Sie darauf?
Le stcnfcld. Mein Neffe ist ein Bettler.
Lcrg. Das sagt —
Erste nfcld. Des Vaters Bruder, der Erzieher — ichldein Freunde, an dem der Unglückliche wie an seinem Bruderhangt. Er steht vor seiner letzten Entscheidung — wie soll diefallen?
Lcrg. Eines Theils war ihr Neffe niemals reich —
Lestruscld. Wohlhabend.
Lerg. O — sobald man doch mittelmäßig ist, so gilt esgleich, ob man einen Zoll höher oder tiefer bleibe.
Lcstcnfcld. Ist denn hier immer nur von Größe oderNiedrigkeit die Rebe? immer nur von statistischer Wichtigkeit?Vaterwüide war vor der Königswiirde, und häusliche Pflichtenvor den Staatspflichten. Wollen Sie mich noch nicht begreifen,