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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
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standen die Sachen, da auf einmal beide um bas Mädchen an-halten.

Nauning. Nun?

Hofrath. Habe ich meine Frau im Verdacht, daß sie dieseBewerbungen nur zum Schein angestellt hat, um um

Nauuiug. Sie zur Raison zu bringen.

Hofrath. Hm so etwas. Ja.

La un i ng (zuckt die Achseln). Sie müssen aber auch bedenken,es gilt das Eigenthum Ihrer Schwägerin.

Hofrath. Das ich ersetzen kann.

tta uuing. Ihre Frau ist eine gute Wirthin, nichtwahr?

Hofrath. Ach ja!

Nauning. Also steht sie dergleichen anders wie Sie. Dasist billig. Uebrigens sollten Sie etwa Sich leichter helfenkönnen, wenn das Gut Ihre bleibt so sind wir ja Freunde.Ich -

Hofrath. Freunde sind ehrliche Leute und wir habengehandelt.

Kanuiug (ängstlich). Vielleicht beförderte es doch Ihr Ar-rangement. In solchen Umständen nehme ich ja gern die Bril-lanten zurück.

Hofrath. Quälen Sie mich nicht so.

Naniiing (lacht). Ihre Frau verbinden Sie obenein.Die säet, Pflanzt, hackt, begießt lieber, als

Hofrath. Weil sie überhaupt eine bessere Landwirthin istals Hm, lasten wir bas. Zur Hauptsache Ich binnicht so albern, eifersüchtig zu sehn; ich bin meiner Frau gewiß.Da aber die Stadt auf Ramstein sieht mußte ich nicht auf ihnsehen? Was sagen Sie?