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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
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bezahlt denn das wieder, was Sie die vier Jahre her von IhremGelbe auf das Gut gewendet haben?

Hofräthin. Stille, lieber Werner, nichts davon.

Werner. Nein, Madam, davon bin ich nicht still. DerHvfrath meint nur, das wäre so von selbst gekommen. Bis datohabe ich auf Ihren Befehl geschwiegen. Jetzt aber muß ich

Hofrät hin. Nein, Werner.

Werner. Es sind neun hundert sechs und vierzig

Hofräthin. Ich weiß es.

Werner. Es ist Ihr Geld.

Hofräthin. Eben darum.

Werner. Nein, es ist nicht Ihr Geld. Es ist IhresKindes Geld. Ich muß reden. Die Liebe ist gut, die Geduld istgut, das aber ist zu arg.

Hofräthin. Werner, mein Vermögen ist unberührt.

Werner. Unberührt? Und das Geld

Hofräthin. Dennoch.

Werner. Wie soll denn das möglich sehn? Der Herr Hof-rath war nicht vorwärts, lebt hoch l So haben Sie ach sohaben Sie Ihre Kapitale anfgekündigt?

Hofräthin. Das werde ich nie. Meine Kapitale find ge-ring, und ich sehe sie im strengsten Sinne als meines Kindes Ei-genthum an. Guter Werner (sie faßt seine Hand), beruhige ErSich über das Geld. Freilich verliere ich an dem Gute aberich werde es mit reichem Segen wieder erhalten.

Werner. Wes so zu verlieren?

Hofräthin. Es kann nicht anders sehn. Ich verschweigeIhm, warum es nicht anders seyn kann: Er kann das nicht alsMißtrauen ansehen, sobald ich Ihm sage, daß mein Mann esauch nicht weiß.