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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
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das Geld geben, bisponire ich ihn, daß er es nimmt." Ich warnicht abgeneigt. Denn an Onkel», wenn sie sonst gut conditionirtsind, kann man ein Ziemliches gewinnen; dachte aber doch sieherst selbst zu! Da ich Sie nun in einer so enormen Gesundheitfinde wirb nichts daraus.

Lesteu selb. Das ist stark. Ist mein Neffe schuldig, undviel schuldig?

Ludwig. Ja.

Listenfeld. Könnten Sie mir genau sagen, wie viel?

Ludwig (Paust). Um vier Uhr?

Lestcufeld. Wenn Sie es ersahreu können.

Ludwig. Können? Es sind ein paar Hypolhekensrefferhier in der Stadt, die wissen aus ein Haar, wenn Sie, zum Exem-pel, um eilf Uhr einen Beutel mit Thalern eingesteckt haben, wieviel um zwölf Uhr, durchs Verschieben, abgängig worden ist.Sie sollen'- wissen.

Lestcufeld. Ist mein Neffe Ihnen auch schuldig?

Ludwig. Einen Wechsel von hundert Reichsthalern. VierWochen über die Zeit. Wollen Sie vielleicht zahlen?

Lestcufeld. Nein.

Ludwig. Haben Recht. Ich thäte es auch nicht. Es gibtaber so Leute, die gern für andre Wechsel bezahlen. Vielleicht wärenSie auch von der Race gewesen.

Lestcufeld. Race? Nun, eine böse Race sind die Men-schen nicht.

Ludwig. Auch keine gute. Sie sind zenereux auf allerWelt Kosten. Was weiß so ein Herr Osoerosissimus was erthut? Er nimmt dem Nächsten den säuern Schweiß, und spendetaus, was nicht sein ist. Herr, der Schaum tritt mir vor denMund, wenn ich auf die Gutthäter und Menschenfreunde zu redenkomme.