Listenfeld. Vermuthlich. Und daun — ich könnte ja nochheirathen ?
Ludwig llacht). Da hat es gute Wege.
Listenfeld. Warum?
Ludwig. In Ihren Jahren — Gott behüte. Da kom-men Vettern, junge Herren, die geigen, die zeichnen, waszeichnen sie? Antike Köpfchen — da fährt cs einem durch dieKnochen, wie sie das zu geben wissen, daß die junge Fraumerkt, ihr Mann hätte lieber einen Leichenstein für sich bestellensollen, als ein —
Lcstenfcld. Ich verstehe.
Ludwig. Also nach Ihrem respeklive seligen Hintritt erbender Herr Hofrath nicht ganz allein?
Lesteuscld. Nein.
Ludwig. So? Nicht allein — und dazu sehen Sie mirgar nicht ans, als ob Sie Lust hätten —
Lrstruseld. Bald hiuzntreten?
Ludwig. Nun?
Lrsteuseld. Nein, das scheint nicht.
Ludwig. Mord tausend —
Lesteuscld. Wie, muß ich gleich sterben?
Ludwig. Nein. Gut ist es aber gleichwohl, daß ich feingewesen bin.
Liste «seid. Wie so?
Ludwig. Ich darf es Ihnen wohl sagen, da ohnehinder Herr Hofrath nichts dabei verlieren kann. Da kommtneulich der Rath Berg zu mir, und sagt: — „Mein FreundListenfeld braucht Geld. Er wird einmal von einem allenOnkel, der doch so gut als hinfällig ist, alles erben. Aufdiese Erbschaft borgen Sie inzwischen ein paar Tausend. Vondiesem Anträge weiß der Hofrath nichts. Jndeß — wenn Sie