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Präsidentin. Dienste — Geld — was er will.
Louis. Lasten Sie mich machen.
Präsident tu. Aber gleich, auf der Stelle.
Louis (g-ht).
Präsidentin (sehr fröhlich). Nun meine Herren — wasmeldet Seine Excellenz?
Domherr. Ach — ich bin heute den ganzen Tag so — soaufgebracht. Ich kann vor Zorn nicht lesen. Da, Herr LüberS,lesen Sie uns vor.
Sürgcr meister (liest). „Die Sachen mit dem Präsidentensind gegen mich ans eine unerlaubte Art exagerirt worden."
Domherr. Eil
öürgcrmcistcr (liest). „Leerfelb bat höchstens mit vor-schneller Gutmüthigkeit gehandelt, sein Herz verdient Achtung undwo es ihm an Menschenkenntniß gefehlt hat, fehlte es ihm nicht
an Fleiß, Verstand und Treue. Der Brief an die Frau von
Wienthal" —
Präsidentin. Nun?
Lürgermcister (liest). „Ist freilich sehr zu seinem Nach-theil I"
»Präsidentin. Das denke ich.
(Domherr. Zuchthaus I
Lürgermcister (liest). „Allein die Art, wie ich diesen
Brief empfangen, verbietet meinem Ehrgefühl, davon Gebrauch zumachen!" Ei du mein Gottl
Domherr. Wie kann man so ein albernes point ci'kon-neur bei einem Minister voraussetzen!
Sürgcr meister (liest). „Sein heftiger Freund, der Seere-tär Steck" —
Domherr. Heftiger Freund! Nun der muß das Bad