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für mich soll bestraft werden? Wir sind Jugendfreunde. AusLiebe für mich ist er daher gekommen, hat nie eine Ehrenstelleannehmen wollen, sein Schicksal muß das meine seyn. Darausführte der Stiftsamtmann einen Meisterzug. Was wollen Sic,Herr Präsident, sprach er, Sie haben es ja von Seiner Excellcnzselbst vernommen — das Vertrauen zu Ihnen ist weg. — FordernSie Ihre Entlastung, lasten Sie den Steck revociren und nehmenihn mit sich.
Präsidentin. Und was that der Präsident?
üürgcrmcistcr. „Geben Sie mir meinen Freund undnehmen Sie mein Am ," das war die Antwort.
So in Herr. Also gehen sie beide zum — Herr, vergib mir,was ich reden wollte —
Lürgrrmcistcr. Man hat beide zusammengesührt; wie eineingefleischter Wsewicht antwortete der Sekretär — „Herr Präsi-dent, ich ehre Ihren Willen; aber so will ich nicht frei seyn, esist meine Pflicht, das, was ich gesagt habe, um die Nichtswürdig-keit Ihrer Feinde zu beweisen» geltend zu machen. Ich will nichtfrei seyn."
Domherr. Ei verflucht!
Präsidentin. Meisterhaft haben die Herren ihr Spiel an-gelegt.
Sürgrrmeister. Darauf ist der Präsident still und traurignach Hause gegangen, und ich bin durch die Gärten und Neben-gäßchen zur BerichtSerstattnng hierher geeilt. So steht die Sache.
Präsidentin. Er muß von hier fort und sollte es mirdas Leben kosten. Ich gebe meinen Plan nicht aus, den ich soangefangen habe.
Domherr (zum Bürgermeister). Nun Sie meinen doch auch,daß es sich zur Kassation fügen werde? Hel