befohlen, Sie müssen endlich gehorchen, so sind Sie salvirt. Ja,die Dekors muß man jederzeit beobachten.
Präs! Lenti ii. Fort muß der Präsident, aber härter wünsch'ich ihn nicht bestraft.
Domherr. Kassiert! Mehr nicht.
Präsidentin. Aber der Sekretär muß nicht so leicht durch«kommen.
Domherr. Ueber den fällt alles her.
Präsidentin. Das verdient er.
L omlsicrr. Der ist geradezu als ^.utor insli denuncirt.— Aber wenn sich nun der Präsident Ihnen sukmittirt —
Präsidentin. Nach dem Handel mit der Lehning?
Domherr. Reumllthige Oden schickt —
Präsident. Zum Selbstregieren taugt er nicht und ist dochnicht biegsam genug sich regieren zu lassen — für mich ist er nichtzu gebrauchen. Ich hoffe, er wird irgendwo Bibliothekar werden.Dazu ist er gut.
Domherr. Und wenn der gute Krall des Präsidenten Stellebekommt — werden Sie ihn gütigst zum Gemahl acceptiren?
Präsidentin. Ich bin nicht abgeneigt.
Domherr. Dann sind wir alle geborgen, dem hochwürdigenDomkapitel wird die gehegte Jagd wieder restituirt, die gelehrtenGesellschaften werben gehörig gesichtet und in standesmäßige Con-versation verwandelt, die Lesegesellschaften anSgekehrt und zugeschloffen,und so alles in die alte gute Ordnung gebracht. Der Krall wird sichein Subjekt für die Ausfertigungen engagiren, und bei dem bestellenSie alles, wie Sie es haben wollen.