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Domherr. Den Krall haben wir gehörig instruirt, der wirdsich, höchstem Auftrag angemessen, in Positur setzen — das wirdden Präsidenten ärgern, er wird heftiger noch prozebiren und soarbeitet er sich immer tiefer hinein.
Präsidentin. Ja wenn der Präsident den Triumph er-leben sollte, über uns zu spotten I auf der Stelle verkaufe ichHaus und Güter. Ich ziehe von hier fort und —
Domherr. Davor sichert die Heftigkeit des Ministers. Achnein, es geht mit dem Präsidenten zum Ende. Ich danke nurmeinem Schöpfer, daß wir es so ctouoemerit dahin gebrachthaben, daß der Herr Minister den Phantasten nicht selbst spre-chen will.
Präsidentin. Kann man sich darauf verlassen?
Domherr. Es ist dem Minister von allen Seiten so mitdes Präsidenten Brutalität und Zungenfertigkeit zugesetzt, dessenheftige Repliken sind ihm so nnkandirt hinterbracht, daß ihm dieFlamme zu Kopfe steigt, wenu man den Präsidenten nur nennt;dann weicht der Stiftsamtmann nicht von dem Minister. (Lacht.)Diese Dogge hält ihn fest, wenn er vom Wege abgehen wollte;zudem sind noch etliche kleine Kläffer losgelassen, BürgermeisterLüders et Consorten, diese müssen mit continuirlichem AnschlägenSe. Excellenz auf der rechten Fährte erhalten.
Präsidentin. Hat man sich auf alle Fälle vorgesehen?
Domherr. Jetzt wird ihm nun der Brief erzählt, worinder Präsident über Serenissimum und des Ministers Herrschsuchtscoptisirt hat —
Präsidentin. Wird man das Original von mir fordern?
Domherr. Freilich I
Präsidentin (iiachdenkeiid). Das ist mir doch nicht lieb.
Domherr. Sie weigern sich pro korms — es wird