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Sekretär. Leerselb I
Präsident. Alle Anwesenden waren erstaunt — des Mi-nisters Leute lachten »dazu. An meiner Ehre gekränkt, kann ichhier nicht mehr wirken I Ich verlange Aufklärung —
Sekretär. Jmmerhinl
Präsident. Mag sie nun Herstellung meiner Ehre bewir-ken, — oder meine Entlassung. Ich schreibe gleich. (Zu Franz.)Ein Licht.
Frau? (geht).
Sekretär. Wie stehn Sie mit der Präsidentin?
Präsident. Wir haben nichts mehr mit einander zu
thnn.
Sekretär. Hat sie von Ihnen noch Papiere in Händen?
Präsident. Nein.
Sekretär. Besinnen Sie sich genau.
Präsident. Meine Briefe, die ich vorigen Winter aus derResidenz ihr schrieb.
Sekretär. Welches Inhalts?
Präsident. Wie man an eine Person schreibt, in der manseine künftige Frau sieht — vertraulich und offen.
Sekretär. Ich wünsche, daß diese Briefe Ihnen herausgegeben werden. — Ist nicht irgend ein besonderer — ein bedenk-licher Aufsatz etwa darunter —
Präsident. Nein istimr nach) zwar — doch, ja. Ich be-sinne mich. Eines Abends, da ich vom Hofball gekommen war —in Weinlaune schrieb ich eine Menge Possen an sie. Eine Schil-derung des Hofes in Knittelversen. —
Sekretär (erschrocken) Leerfeld.!
Präsident. Einige Witzeleien über die Freundin desChurfllrsten und eine Schilderung von den Originalitäten desMinisters.
Jffland, theatral. Werke. VII.
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