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Franz (gerührt). Mein guter Herrl
Präsident (zu Sekretär Steck). Schon so ganz muthlos?(Zu Franz). Du bist auch so weich? — Hm! Wäre es denn garbis zu Euch gekommen?
Sekretär. Was?
Präsident (seufzt). Je nun!
Sekretär. Reden Sie doch! Reden Sie!
Präsident (wirft den Hut heftig nieder). Unwürdig ist manmit mir umgegangen I
Sekretär. Der Minister?
Präsident. Er! Nun — nach ihm jedermann!
Franz (hat den Hut ausgenommen, weint und geht).
Präsident. Bleib da, Franz! Du sollst nicht Weg-gehen! Ihr beiden seyd ja wohl die Einzigen, die mir bleibenwerden —
Sekretär. Was ist geschehen?
Präsident. Noch nicht das Aergste — doch genug umgewiß zu seyn, daß das Aergste noch geschehen wird. AnderthalbStunden habe ich im Vorzimmer gewartet. — Jedermann istVorgelasien, nur ich nicht. Um mich her trieben Schreiber undBediente ihr Gespött und ihren Verkehr. Auch der Rath Krallwurde vorgelasien. —
Sekretär. Ganz recht —
Präsident. Sogar der gemeine Spion, der Bürgermeister
Lüders.-Während er drin war, ließ der Minister mir durch
seinen Kammerdiener laut in das Vorzimmer heraussagen, „ichmöchte mich nicht länger aufhalten, wenn er meiner bedürfe, wolleer mich rufen lasten."
Sekretär (einen heftigen Ausbruch niederkLmpfend). Darumhierher berufen?
Präsident. Ich bin tief beleidigt. —