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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
Entstehung
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simus unser Durchlauchtigster Chnrfllrst und Herr, hiesigerProvinz die Gnade erwiesen hat, den Herrn Präsidenten zumChef und Administrator zu geben, eine treugemeinte Feier ver-anstaltet hat.

Sekretär. Ein Dins ja ich weiß, daß Sie habenessen wollen.

Lärgern, eis! er. O! Es sind alle nur erschwingliche

Kosten, darauf gewendet. Ja, das städtische Aerarium hatsich stets unweigerlich für das Vergnügen des Herrn Präsi-denten brauchen lasten wenn man auch deßhalb noch so scharfangesehen ist.

Sekretär. Dieß gleicht einer harten Verleumdung.

Särger meist er. Ich meine die köstlichen Promenaden,Krankenwärter-Jnstitute und dergleichen Dinge mehr, haben wiruns zur Ergötzlichkeit des Herrn Präsidenten gern gefallen lasten.

Sekretär. Gefallen lassen?

üärger Meister. Nun I es sind dergleichen doch offenbar nurVoliiMuris, denn ein Hochedlcr Rath geht nicht spazieren, nochwird er krank in corpore! Nun, so hat auch ein kostbaresFeuerwerk heute abgebrannt werden sollen und soll vielmehrnoch abgebrannt werden.

Sekretär. Der Herr Präsident liebt dergleichen nicht.

Lärg crmetstcr. Was Sie sagen? Eil Nsgistrstus hatmich deputirt zu fragen, ob nicht, da des Landes dirigirendenHerrn Ministers Reichsgrasen von Lorau Exccllenz hiesiger Stadtdie Freude und Ehre bewiesen haben, dahier anzukommen

Sekretär. Sie wollen fragen ob nicht nunmehr die Fest-lichkeiten eingestellt werden sollen?

üärgermeister. Mitnichten. Nein, nur ob nicht einigeAbänderungen stattfinden könnten. So haben Sie, mein Ver-