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simus unser Durchlauchtigster Chnrfllrst und Herr, hiesigerProvinz die Gnade erwiesen hat, den Herrn Präsidenten zumChef und Administrator zu geben, eine treugemeinte Feier ver-anstaltet hat.
Sekretär. Ein Dins — ja ich weiß, daß Sie habenessen wollen.
Lärgern, eis! er. O! Es sind alle nur erschwingliche
Kosten, darauf gewendet. — Ja, das städtische Aerarium hatsich stets unweigerlich für das Vergnügen des Herrn Präsi-denten brauchen lasten — wenn man auch deßhalb noch so scharfangesehen ist. —
Sekretär. Dieß gleicht einer harten Verleumdung.
Särger meist er. Ich meine die köstlichen Promenaden,Krankenwärter-Jnstitute und dergleichen Dinge mehr, haben wiruns zur Ergötzlichkeit des Herrn Präsidenten gern gefallen lasten.
Sekretär. Gefallen lassen?
üärger Meister. Nun I es sind dergleichen doch offenbar nurVoliiMuris, denn ein Hochedlcr Rath geht nicht spazieren, nochwird er krank in corpore! — Nun, so hat auch ein kostbaresFeuerwerk heute abgebrannt werden sollen — und soll vielmehrnoch abgebrannt werden.
Sekretär. Der Herr Präsident liebt dergleichen nicht.
Lärg crmetstcr. Was Sie sagen? Eil — Nsgistrstus hatmich deputirt zu fragen, ob nicht, da des Landes dirigirendenHerrn Ministers Reichsgrasen von Lorau Exccllenz hiesiger Stadtdie Freude und Ehre bewiesen haben, dahier anzukommen —
Sekretär. Sie wollen fragen ob nicht nunmehr die Fest-lichkeiten eingestellt werden sollen?
üärgermeister. Mitnichten. Nein, nur ob nicht einigeAbänderungen stattfinden könnten. So haben Sie, mein Ver-