Domherr. Bravo! Bravissimo. Der haut ein, dergibts ihm!
Kapitän. Gnädiger Herr l Gehen Sie zu Chore und bit-ten Sie um den dritten Sinn und eine bessere Herzensmasse.
Domherr. Brutal!
Kapitän. Darf ich mir das Journal ausbitten?
Lath (hält es an sich). Ich will nicht hoffen -
Kapitän. Was Sie hoffen — ist mir klar I (Er nimmt es.)Sie haben es doch dem Präsidenten gewiesen?
Kath. Bewahre Gott!
Kapitän. Aber der halben Stadt? — Das ist so dieManier! Ins Gesicht angebetet, hinter dem Rücken schädlich ge-lobt — aber wenn niemand hersieht — ein Spänchen Holz bei-getragen — ein Köhlchen — ein Brändchen und wenn die lichteFlamme himmelanprasselt, den wackern, würdigen Mann bedauert,daß er so gesengt, gesotten und gebrannt wird!
Kath. Mein Gott, Herr Kapitän —
Kapitän. Das Journal bringe ich dem Präsidenten undmeine Bemerkungen über seine Freunde auch! Und somit zurAttaque geblasen, eingehauen — (er hebt das Journal). DieserAufsatz gegen den Präsidenten? ist hier geschrieben, entweder voneinem, der vom Zerreißen ehrlicher Namen lebt, oder von Ihnenselbst, Herr Rath Krall. Gott befohlen! (Geht.)