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Kath. Da sollte der Herr Louis gleich in ein Stadtämtchenplacirt werden.
Louis. Ein Wort?
Kath. Ein Wortl
Louis (verneigt sich. Hierauf rückt er ihm zutraulich naher).Bester Herr Rath! Es muß was Großes Vorgehen gegen denPräsidenten. Gestern Abend um nenn Uhr klagte meine gnädigeFrau über Kopfschmerzen, halb zehn Uhr mußte der Präsident schonfort. Kaum war er die Treppe hinunter, so wurden Billets ver-schickt, der alte Domherr von Wellar kam, der Stistsamtmann kam,— bis ein Uhr haben sie beisammen gesessen.
kath. So lange?
Louis. Ja. Als die Herren weggingen, mußten sie denlinken Flügel hinunter und durch den Garten hinausgehen. — Soviel hatte ich schon vor einem halben Jahre weg — ans demPräsidenten macht sie sich nicht viel mehr, und seit vier Wochenscheint es mir, er wäre ihr gar zuwider.
Kath. Manchmal meinte ich das auch, aber äußerlich siehtman doch noch keine Veränderung —
Louis. Aeußerlich? da werden Sie keine Aenderung merken-als in der Minute wo sie ihm den Abschied gibt. Der alte Dom-herr ist Ihnen recht gewogen, das weiß ich. — Wenn der Präsi-dent abgeschafft wird — bsti da ist sie. (Er geht.)
Zweiter Auftritt.
Präsidentin. Nath von Krall.
Präsidentin. Mein Herr Rath —
K a't h. Ihre Güte hat mir erlaubt, Ihnen meine Verehrungzu bezeigen.