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Franz. Freilich. — Wollen der Herr Präsident mir nurdie Resolutionen erlheilen, wenn sie gesiegelt sind, und sagen mirdazu, wem Sie seine Bitten abgeschlagen haben — ich weiß ohnehinwohl, daß Sie denen von Ihrem Gelde geben, und habe etlicheGulden bei mir. Ich gebe dann nach Gewissen, berechne es Ihnenund Sie gehen dann in Gottes Namen durch den Garten, unge-sehen und ungeplagt wohin Sie wollen.
Präsident. Sie bringen mir ihr Elend daher, kann ichihnen den Rücken zukehren?
Franz. Dann plagt man Sie — weint Ihnen vor, —Unglückliche sind es — da geben Sie dann zu viel hin, eignes undfremdes Gut. Verzeihen Sie — aber der ehrliche Diener muß reden.
Präsident. Nun sep nicht grämlich, ehrlicher alter Freund I
Franz. Aus Gutheit gewähren Sie, was nachher schwer Mtausznsühren. Die Ihr Wort haben, pochen darauf, fallen Sie an.Die übrige Welt — nennt das schwach. Bei meiner Seele, selbstdie thun es, denen Sie geben. Und — zürnen Sie nicht — lieberHerr — zu viel ist doch auch zu viel!
Präsident. Laß mich aussäen, guter Franz! Die mildeVergeltung gibt zehnfache Ernte dafür wieder.
Franz (verdrießlich). Ja — lieber Gott! dergleichen liest mannoch wohl in der Zeitung, aber es glaubt es jetzt niemand mehr.
Präsident. Immerhin! wenn nur die dergleichen thun, diees empfinden, so wird es immer besser stehen mit den Menschen.
Franz. Da hat auch die Frau Präsidentin wieder etlichePartien zu mir geschickt, die ich Ihnen besonders empfehlen soll.
Präsident. Führe Sie gleich herauf zu mir.
Franz. Ach gnädiger Herr —
Präsident. Nun?
Franz. Ich denke, die Clienten der Frau Präsidentin mögenin Gegenwart aller andern Ihr Ja oder Nein empfangen. Ohnehin