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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
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Alle. Segen über diese Ehe!

(Der Vater umarmt sie; und indem sie in der Gruppe stehen,nimmt der Bauer Karls Hand, die Bäuerin Sophiens Hand, und singenmit Chor:)

Ach liebt Euch treu und bieberlDieß Fest kehr' Euch oft WiederlLiebt Euch sanft und zärtlich,

Liebt Euch wahr und herzlich!

Walter. Laßt mich o laßt mich noch lange so stehen,meine Kinderl Ich werde wieder jung in Euren ArmenIDiesen Weinfiock will ich wieder setzen. Wenn Ihr ihn jetrauern ließet, ach l so würden die Thränen guter Seelen Euchhart fallen! (Er legt ihn auf den Fruchtkorb.) Seht da den Reich-thum dieser Landschaft dieß alles besitzt Ihr schuldlosen Sinnerhalte Euch Gott! Liebe der Herzen kommt Euch entgegen:Ihr athmet reine Bergluft laßt immer einfache Sitten Euchumgeben, so seyd Ihr beneidenswerthe Menschen!

Karl. Einfache Sittel Weib meines Herzens, dieß sey derBürge unseres Hausglückes.

Lophit. Der Wahlspruch meiner Liebe!

Larl. Meine Freunde! Ihr alle, die Ihr mich liebtmanche Eurer Empfindungen kannte ich noch nicht. Ich bin Gatte was ich hoffe was Ihr mit mir hofft! kettet uns nochtreuer an einander.

Alle lindem einige eine lange Blumenkcttc bringen, und demBrautpaar die Mitte zu fasten geben). Es lebe Karl und Sophie!

Karl (gibt seinem Vater die Mitte der Blumenkette). Danimm! Vater, Menschenfreund! Du unser aller Vater! (er nimmtsie) und Von Dir aus lnun faßt sic schnell ein jeder, so daß sie mitder Kette in einem Eirkel stehen) gehe das Band der wechselseitigenLiebe zu uns allen (an beiden Seiten sind noch lange Enden leer;