die Pflege Deiner Jahre: so wollen wir, von Deiner Hand ge-leitet, mein Karl und Du und ich, vereinigt durch das Lebengehen!
Waller. Meine Sophie I habe ich vom Himmel Lohn ver-dient — so finde ich ihn in Dir. O Gott! — steh auf das Gebeteine« guten Vaters — segne die Tage meiner Tochter — daßlange hinaus ihre Enkel rufen mögen — es lebe unsere Sophie!
Alle. Es lebe unsere Sophie!
Walter. Kinder! Freunde! Mein Seg>n über Euch, undFülle der Wonne über alle, die uns diesen Augenblick gewünschthaben.
Eine Säue rin. Liebe junge Frau! Ich heiße Dich herz-lich willkommen im Namen aller Mütter und Töchter. Du hastDeine Heimath verlaßen, Dein Haus und Deiue Gespielinnen. —Sieh! wir wollen mit Dir scherzen und arbeiten. Hättest DuKummer, so wollen wir in Deine Thronen weinen; aber Deinerschönen Tage werden viele sehn unter uns; und rw.t jeder Morgen-sonne wirst Du uns lieber begrüßen, und unsere F.uren. Laugedurchwandle sie mit Deinem Geliebten, und brich jede Blume, dieunsere Herzen Dir bieten.
Sophie. Ich bringe Euch allen ein offenes warmes Herz;es ist Euer, und jedes Antheil will ich mit Liebe bewahren!
Die Länerin. Und Du — guter deutscher Jüngling! nimmdiesen Kranz von Deiner ersten Erzieherin I Nimm ihn und meineFreudenthränen, Du hast sie verdient. Du warst gut in DeinenKnabenspielen, Du bist auch gut, als Mann! Alle Sorge umDeine zarte Blüthe ist mir jetzt reichlich belohnt, da ein gutesholdes Weib an Deiner Seite steht. So oft Du diesen Kranz