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ausgenommen wurde, als wenn es in einer Familie gegeben wor-den wäre.
Das Glück der Familie wurde durch die Vorzüge und Herzens-gute der liebenswürdigen Tochter, die nun hinzugekommen war,unendlich erhöht.
Einigemal wurde es durch vereitelte Vaterhofsnnngen getrübt.Die lebhafteste Unruhe aber bemächtigte sich aller bei der Wendung,welche die Dinge in Frankreich, gegen Ende des Jahres 1789,nahmen.
Ich erinnere mich noch sehr gegenwärtig, daß einst 1790 beieinem Abendfpaziergange in den Waldgängen des Jägerthals derFürst, da wir eben über die Folgen der Veränderung in Frankreichsprachen, ans einmal stehen blieb, wie ein scheidender Freund, überdie freundliche Besitzung hinaussah, die Hand auf meine Schulternlegte, und mit aller Feier den Blick an den Himmel gerichtet,sagte: — „Gedenken Sie der Prophezeiung eines ehrlichen altenMannes, in drei Jahren liegt alles dieses in Asche I"
Es war mir fremd, von dem muthigen Manne diese trübeAnsicht zu empfangen.
Ach! Er hat nur zu wahr geredet I I
Bei dem ersten Einfall des Cüstinischen Heeres und dessenHin- und Hcrziehen verließ die fürstliche Familie ihren Wohnsitznicht, und wollte ihn nicht verlassen, bis der allgemeine undlaute Wunsch des Landes sic endlich vermochte, nach Mannheimzu gehen.
In dieser Zeit, wo das Land von Emissären bearbeitet wurde,und die Gewalt auf deu Umsturz der bisherigen Verfassung zu-ging, empfing das fürstliche Haus manchen Beweis der treuenAnhänglichkeit und Dankbarkeit für eine milde, wohlwollendeRegierung.