>ilt»
2L0
Louise. Lassen Sie ihn sich entfernen!
Gräber. Ich bitte höflich —
Gbrist. Ja I mit seiner Sentenz. Hier ist sie. Ich schweigevon allem, auch mein Sohn; des Mannes wegen also hat derHerr seinem Schwager Kommiseration zu verdanken. Wenn eraber noch einmal Menschen schindet, um im Kollegio plus zumachen, oder ehrliche Leute schikanirt, bloß weil seine garstige Seelesie nicht mag — so laste ich aus Ehre seine ganze heutige Schand-procedur drucken, nnd seine Larve mit einem Tigerbart davor inHolzschnitt stechen. Aus meine Osfiziersparoie! Hat mich der Herrverstanden? Antwort!
Gräber. Ich habe alles wohl verstanden.
Gbrist (wlrft den Schlüssel nach der Thüre, und wendet sich gleichju Rothenburg). Mach aus, laß ihn hinaus!
Ferdinand lgcht mit Gräbern ab).
tlemyehntcr Austritt.
vorige ohne Ferdinand nnd Gräber.
Gbrist. Und nun bliebe uns denn nichts übrig, als derAbschied — oder — Sie, liebe Tochter — müßten uns da be-halten.
Lo >1 ise (will antworten).
Gbrist. Ehe Sie den Stab brechen — noch ein Wort.Einig sind wir, daß ich für den kafsirten Bruder eintrete — IhrVater da mag in Gottes Namen seine Börse brauchen. Doch da-für hafte ich, daß der Menschen Pöbel nicht mehr so an seinemguten Herzen zerren soll. Ehrlich meine ich das. Wenn Sie ihmnun auch den Sohn noch geben wollten!