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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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Louise. Wenn ich Ihnen Werth bin wenn Sie mirUnrecht gethan hoben, und es gut machen wollen so geben Siemir Ihren Degen. (Sie hängt an seiner Seite.)

Gbrist. Freilich kann man nicht wiffen, was geschiehtdenn er hat ein Gesicht, das zur schnellen Exekution ausfordcrtund so (er nimmt den Degen ab) gebe ich denn meine Ehre(er gibt ihr den Degen) der Tugend anfznheben. (Auf seines SohnesDegen.) Der Degen kennt Gehorsam, und nun laßt michmachen.

Achtzehnter Auftritt.

vorige. G r ä b e r und H c r d i n a n d.

Gbrist. Schleich herein, armer Sünder, vors Gericht derEhrlichkeit I

Gräber. Herr Obrist, ich bitte mir ans, daß Sie wohlbedenken

Gbrisi (kalt). Ist das die Hand Ihres anserwählten Kom-missarin??

Gräber (liest). Rath Wagner? Ja Ja! Sie ist es. Ja l

Gbrist. Das bei der Bormundschaft angetretene Vermögender Mamsell von dreißig tausend Thalern ist seitdem vermehrt zufünf und dreißig tausend Thalern. Hier ist Designation und Attestat.<<kr gibt ihm das Papier, aus dem andern liest er) : Das mit sechzehntausend Thalern angetretene Fideikommiß ist vermehrt auf neun-zehn tausend Thaler.

Gräber (erschrickt).

Gbrist. Gelebt hat er, sich abgedarbt, und Gutes gethan, vonseinem Solde, und von sieben tausend Thaler Lotteriegewinn.