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Louise. Wenn ich Ihnen Werth bin — wenn Sie mirUnrecht gethan hoben, und es gut machen wollen — so geben Siemir Ihren Degen. (Sie hängt an seiner Seite.)
Gbrist. Freilich kann man nicht wiffen, was geschieht —denn er hat ein Gesicht, das zur schnellen Exekution ausfordcrt —und so — (er nimmt den Degen ab) gebe ich denn meine Ehre —(er gibt ihr den Degen) der Tugend anfznheben. (Auf seines SohnesDegen.) Der Degen kennt Gehorsam, und nun — laßt michmachen.
Achtzehnter Auftritt.
vorige. G r ä b e r und H c r d i n a n d.
Gbrist. Schleich herein, armer Sünder, vors Gericht derEhrlichkeit I
Gräber. Herr Obrist, ich bitte mir ans, daß Sie wohlbedenken —
Gbrisi (kalt). Ist das die Hand Ihres anserwählten Kom-missarin??
Gräber (liest). Rath Wagner? — Ja — Ja! Sie ist es. Ja l
Gbrist. Das bei der Bormundschaft angetretene Vermögender Mamsell von dreißig tausend Thalern ist seitdem vermehrt zufünf und dreißig tausend Thalern. Hier ist Designation und Attestat.<<kr gibt ihm das Papier, aus dem andern liest er) : Das mit sechzehntausend Thalern angetretene Fideikommiß — ist vermehrt auf neun-zehn tausend Thaler.
Gräber (erschrickt).
Gbrist. Gelebt hat er, sich abgedarbt, und Gutes gethan, vonseinem Solde, und von sieben tausend Thaler Lotteriegewinn.