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gaben kenne ich, aber seine Einnahmen nicht. Sehen Sie, HerrLieutenant, wenn ich das erleben soll, daß mein Herr da Unrechtbehält, und daß ihn die Bösewichter unter ihre Botmäßigkeit krie-gen, so bleibe ich nicht im Lande. Ich gehe sort, so weit michmeine Füße trage».
Zweiter Austritt.
Lonise. Vorige.
Louise (kommt unruhig und eilig). Sie nehmen so redlichenAntheil an uns. Das gibt mir Muth, Sie zu bitten —
Lieutenant. Bitten?
Louise. Daß Sie mit einem Manns reden, der so ebengekommen ist. Es ist ein Herr Rath — ich kenne ihn nicht —mit einem Schreiber — er fragt nach meinem Vormunde. EShat vielleicht nichts auf sich, aber —
Ferdinand (traurig). Das ist sicher wegen des Vermögens.
Licutruani. Ich glaube es.
Louise. Er schläft.
Lieuieuaut. Ich will mit dem Herrn reden, der ge-kommen ist. Ich will mit Ihrem Herrn Vormund reden. Hater den Manu nicht zu scheuen, so beenden wir das Geschäft liebergleich — Hat er ihn zu scheuen —
Louise (ftufzt). Hat er ihn zu scheuen?
Lieutenant. Dann ist sein Sohn um ihn, und Hilst ihmtragen, was schwer aus seiner Seele ruht. (Er geht.)
Lonisc (inmg). Ach, mein Herr!
Lieutenant (wendet sich zu ihr).
Lonise. Sie thun viel. Verdiene ich das?