Zehnter Austritt.
vorige. Rothenburg. Obrist.
Dbrist. Nun, da sind sie ja beisammen. Mamsell — meinKind — sieh da — ein recht liebes Kind I (Zu Rothenburg halblaut.)Ein hübsches Kindl — Gut gedacht, mein Sohn! — gut ge-wählt I — (Zu Rothenburg) Ja, das ist die Rechte, nnd — Gottsetz es gelobt l — ein ander Machwerk, als die ich vorher sprach.
Notheubnrg. Ihre Zufriedenheit rührt mich.
Vbrist (nachdem er beide eine Welle wechselswetse betrachtet hat).Aber die beiden Leute da, sind die zufrieden?
LonIse (ztttcrnd.) Herr Obrist I
Tbrist. Ersährt man nichts?
Lieutenant. Die Liebe hat ihre Geheimnisse, mein Vater!
Tbrist. Ja — So — die heimliche Liebe — aber —
Lieutenant Ich bin sehr gütig ausgenommen.
Tb riss (mit Entzücken). Ist es so weit? (Er nimmt ihreHand.) Das dankt Ihnen ein ehrlicher, alter Vater I Ich habe anmeinem Sohne nichts als Freude nnd Ehre erlebt — und — ichdarf ihn wohl nicht loben — aber danken darf ich ihm in IhrerGegenwart, (Er umarmt Ihn. Zu Rothenburg.) Nun, HerrBruder I
Nothcnbnrg (firirt Louisen).
Tbrist. Sie sind« doch —
Nothenbnrg (tn einiger Verlegenheit). Die Liebenden habenihre Geheimniste, sagt Ihr Herr Sohn.
Gbrist (zum Lieutenant, besorgt und befremdet). Er istS doch?
Lien len aut (überredend). Lasten Sie uns unfern Weggehen, bis —