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karoliuc. Bon der Naturgeschichte —
Louise. Mit welcher Wärme, mit welcher Liebe für alle?,was in der Natur lebt und liebt, leidet und sich freuet. Daunwird seine Gefälligkeit, mir Kenntnisse zn geben, zur Emsigkeit.Wie reizend sind die Gefühle, die er uns dann mittheilt.
Laroline. Ich habe davon nichts gemerkt.
Louise. Ja, Du hast es gefühlt, Du Wärest auch froh,wenn ich es war, und ich bin es nur, wenn ich ihn nicht leidensehe. Ach, Karoline! die schönen Stunden kommen uns niewieder.
Laroline. Sie sind noch nicht vorüber.
Louise. Wenn er mit Liebe und Sorgfalt mir Blumeneiugesammelt hat für meine Zeichnungen, der Abend dann herein«
bricht —
Laroline (träge und feierlich). Und wir in die Bauernhüttetraben, um eine Milch und ein Gericht zu verzehren.
Louise (mit Feuer). Das ich bereitet habe, und er mit einerstillen Zufriedenheit auf mich und Dich sieht, und dem Ferdinanddie Thränen in den Angen stehen, daß sein guter Herr zufriednerist als in der Stadt — sieh, Karoline, das sind Tage, auf die ichmit einer traurigen Sebnsucht Hinblicke; deren Andenken ich leben-dig in mir erhalte. Von jedem solchen Abend habe ich eine Blumeoder ein Blatt, damit mir etwas von der schönen Zeit bliebe, dieich nicht aushalten kann.
Laroline. Jndeß gehen Ihre unglücklichen Freundinnenan der Seite ihrer Eltern auf Promenaden herum, wo Scherzund Fröblichkeit die schöne Natur noch schöner machen. Ein schöner,junger Freund ist erfinderisch, jede Lebensfreude herbei zu zaubern,ohne baß sie es mit verdrießlichen Gesichtern und stundenlangem